Im Moment beschäftige ich mit dem Thema Suche im Portal. Neben redaktionellen Content soll ein Produktkatalog durchsucht werden. Im ersten Schritt haben wir die alte Suche analysiert, dann das Nutzerverhalten durch Befragung und Analyse näher betrachtet.
Für uns mussten wir die Frage “Was bieten wir dem User in unserer Suche als Mehrwert gegenüber der Google Suche” beantworten. Wir haben uns für eine spezielle Darstellung der Suchergebnisse aus dem Produktkatalog entschieden.

Nun stehen wir vor der Fragestellung, ob wir in der Produktbeschreibung (neben dem Foto) mit Highlighting der Suchbegriffe arbeiten oder nicht.
Dafür spricht:
- Der Nutzer wird durch die optische Hervorhebung seiner Suchbegriffe überzeugt, dass das Ergebnis zu seiner Sucheingabe passt (was eine gute Suche eigentlich sicherstellen sollte)
- Für den Nutzer wird die Überprüfung des Suchergebnisses durch die Hervorhebung ggf. etwas einfacher
Dagegen spricht:
- Wir zeigen ja immer die Artikelbeschreibung im Suchergebnis an. Dadurch können ggf. einige Begriffe die zur Relevanz des Suchergebnisses führen nicht hervorgehoben werden, da sie für den Nutzer nicht sichtbar sind. Ggf. kann der Nutzer dadurch das Relevanzranking der Suchmaschine nicht nachvollziehen
- Sollte ein großer Teil der Produktbeschreibung den Suchbegriffen entsprechen, ergibt sich ein extrem hervorgehobenes Suchergebnis
Ich habe im Internet nach Meinungen und Erfahrungen zu diesem Thema gesucht, bin aber nicht wirklich fündig geworden.
Wir ist denn Eure Meinung zu dem Thema? Über Kommentare würde ich mich freuen!
John Hicks hat seinen Vortrag “Icons for Interaction” anlässlich der @media2009 zum Download zur Verfügung gestellt.
Er zeigt sehr schöne Praxisbeispiele zur Verwendung von Icons im Web zur Nutzerinteraktion. Gerade bei den Icons neige ich oft dazu, den “kleinen” Elementen nicht die Bedeutung zu geben, die sie in der Nutzerinteraktion haben.
Holger Maassen hat auf ux4.com einen kurzen lesenswerten Artikel “The form of forms … We need them, but also hate them” geschrieben. Beim Lesen denke ich oft “ist ja logisch”, aber im Alltag erwischt man sich doch immer wieder dabei selbst die einfachsten Punkte zu verdrängen.
Here are some basic rules you should know and you should deal with …
1. _ keep your form as easy and effortless as possible
2. _ be clear and stringent
3. _ use constantly areas for the commission / task and or the help
4. _ give the user enough room to type or give him room he needs
4.1. _ For instance – The length of zip-codes are almost the same for one country – If the user needs space for five or six letters why offer him an input field with space for twenty.
5. _ mark mandatory fields obviously and clearly
…
Passend zu dem Thema:
via F-LOG-GE
spezify ist eine Suchmaschine, die einen neuen Weg in der Darstellung der Suchergebnisse geht. Erfrischend anders und gut geeignet, wenn man ein Bild von dem was man sucht im Kopf hat.

Patrick Ludolph hat in seinem Blog “Web Analytics News” auf ein kostenloses E-Book “Converting The Believers – How to Turn Website Visitors into Buyers” von usereffect hingewiesen.
This book is an entry‐level dive into three areas: (1) Website analytics, (2) Usability, and (3) Testing. The analytics section asks the question: “Are you winning?” Simply put, if you want to improve something, you have to be able to measure it. The usability section asks: “What do people want?” By understanding the basics of how website visitors think and act, you’ll go a long way towards figuring out how to convert believers into buyers. Finally, the testing section answers the question: “What really works?” Don’t guess whether changes to your website will improve sales – test those changes and know for sure. Together, these three questions form a structured, scientific approach to online sales improvement.
Letzte Kommentare